Author Topic: Doku Angelique 2007  (Read 11864 times)

Skyfly

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Doku Angelique 2007
« on: Dezember 10, 2006, 10:01:26 am »
Name: Mönchshof's Angelique
Farbe: Rappe
Rasse: Schweres Warmblut
Stockmass: 158 cm
Geburtsdatum: 8.04.1998
Geschlecht: Stute
Abstammung Vater: Lordano- Lord I   
Abstammung Mutter: MV Colombo
Wohnort: Mittelthüringen, bei Weimar
Besonderheiten: eine temperamentvolle, im edlen Typ stehende Stute, die jeden Tag auf ihre Schmuseinheiten besteht; sie ist ziemlich personenbezogen und testet regelmäßig ihre Grenzen aus ;) , aber ansonsten ein Schatz, die sich jeden Tag für ihre "Rettung" bedankt!

Behandlung 2007 : Razun; Shapley's MTG; wenn nichts mehr hilft, dann gibt es die Decke

« Last Edit: Januar 15, 2007, 06:47:15 am by Skyfly »

Franziska

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Vorgeschichte
« Reply #1 on: Januar 14, 2007, 09:39:51 pm »
Nun zur Vorgeschichte meiner "Dicken", momentan sehr gebeutelten Maus (Hufgeschwür, 2 Koliken):
im Oktober 2005, Franziska eigentlich auf der Suche nach einer Reitbeteiligung, weil ein eigenes Pferd für den studentischen Geldbeutel wohl zu strapaziös wäre, kam in dem Stall, in dem ich ein Pflegepferd hatte, die Nachricht an, das in der Nähe wohl eine schwarze, schwere WB-Stute stehen sollte und diese in den nächsten Tagen zum Schlachten sollte auf Grund ihres Sommerekzem und der Nicht-Eignung für den Schulbetrieb. Da lehnte ich eigentlich ab, mit der Begründung des chronischen Geldmangels. Als es dann aber Schlag auf Schlag ging und das Pferd wirklich weg sollte, hab ich am Telefon zugesagt, dass ich sie nehme: ohne sie vorher gesehen oder geritten zu haben. Geld überall geliehen (noch einen fetten Batzen-einiges mehr, als der Schlachtpreis) und das Pferd geholt. Und in einem kleinen, stickigen Stall stand sie: ganz schwarz mit freundlichen Augen und - hach, ein Traum.  :D Ganz einfach war sie aber nicht: "Was, du ziehst am Strick? Ach ne, ich will aber doch dahin ..." (und die Franzi flog hinterher); "Hinterhufe-Geben ist blöd"; "wie, ich kann auch langsam laufen mit dir oben drauf?"; "Hilfe! Wasser!" ...
Nun ja, jetzt hab ich das kleine Monster schon über ein Jahr, wir haben mittlerweile viel durch: Stallwechsel, große und kleine Zipperlein, aber sie ist ein Schatz: sehr kinderlieb, meistens umgänglich, zumeist recht unerschrocken und ein wahrer Hingucker.
Das Sommerekzem war für mich kein Mangel des Pferdes, sie kann ja nichts dafür. Im vergangenen Winter habe ich auch eine Stauballergie festgestellt, die aber jetzt, mit der Haltung im Offenstall völlig problemlos ist. Die SE-Saison begann bei uns unauffällig. Ich habe schon vor der Saison Wiemerskamper versucht und hatte damit das Ekzem bis Juni/Juli gut im Griff, dann aber ging gar nichts mehr und nur noch Decken halfen (ich kann jetzt nähen  ;D ). In der Herdenhaltung ist so eine Decke aber nicht das Wahre, also immer wieder mal was probiert: Leovet Bio-Hautöl-keine Wirkung; irgendwas von einem Isi-Gestüt-wirkte für eine Halbe Stunde und dann waren wir wieder im Flugviecher-Nebel...; Obstessig; Melkfett; Shapley`s MTG --> alles ohne große Erfolge. Einzig das Shapley´s zeigt Wirkung und beruhige die Haut. Momentan verwende ich das weiter, um Mähne und Schweif zu züchten.
In der kommenden Saison werde ich Razun ausprobieren, aber die Decken natürlich griffbereit liegen haben  ;) . Außerdem werde ich mit einem Maulkorb versuchen, die Grasaufnahme etwas zu kontrollieren
Soweit fürs Erste,
ruhige Zeit mit euren Vierbeinern,
Franziska

Franziska

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Januar 2007
« Reply #2 on: Februar 02, 2007, 10:18:26 am »
Beschreibung des Gesundheitszustandes:

So, den ersten Monat hätten wir geschafft ;D. Gleich am Anfang hatte die "Dicke" noch eine schwere Kolik und jetzt sieht sie auch so aus: sehr schlank, fast rippig, und hinten ziemlich eingefallen. Sie hat aber momentan ziemlichen Appetit und bekommt jeden Tag ca. 1 kg gequetschten Hafer mit Leinenpellets und Schwarzkümmelpellets, darüber meistens noch ein Schuss Öl und natürlich Mineralfutter. 2 mal in der Woche gibt es selbstgemachtes Mash. An Raufutter hat sie schönes, langes Stroh zur freien Verfügung und Morgens und Abends ca. 5 kg Heu bester Qualität. Ansonsten decke ich Angie mit einer Regendecke oder (bei Minusgraden) mit einer Thermodecke ein. Das scheint ihr ganz gut zu tun und ich werde das auch beibehalten!
Wahrscheinlich muss ich Angie Beschlagen lassen: die Hufe sind sehr kurz und sie eiert arg... mal sehen, was der Schmied sagt!

Die kurze Stehmähne kippt fast und auch der Schweif sieht wieder richtig schön aus. Gestern habe ich im Schweif ganz viele Schuppen gefunden und sie hat das ausbürsten sichtlich genossen. Bei den momentanen Temperaturen scheint die SE-Saison nicht mehr weit zu sein  :-\

Art der Behandlung:

Alle zwei bis drei Tage schmiere ich Shapley's MTG, wohl recht großzügig (lässt sich aber auch blöd dosieren), in Mähne und Schweifrübe. Es scheint zu wirken, denn die Haare sprießen. Ansonsten kriegt sie eine Hand voll Schwarzkümmelpellets zum Futter dazu. Ich will in den nächsten paar Tagen Razun bestellen, damit ich was da hab, falls es mit dem Schuppern los geht.

Das war unser Januar.
Grüße
Angie und Franzi
« Last Edit: Februar 02, 2007, 03:19:01 pm by Skyfly »

Franziska

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Februar 2007
« Reply #3 on: März 04, 2007, 08:57:09 pm »
so, und nun ist auch der februar vorbei!

Beschreibung des Gesundheitszustandes:

Momentan ist alles ruhig. Die Haut schuppt kaum noch und der Fellwechsel steht an. Bei den Temperaturen wird es bei uns aber sicher bald losgehen!Nach wie vor trägt Angie eine Regendecke. Leider ist sie immer noch zu schlank.

Art der Behandlung:

2x pro Woche schmiere ich Shapley`s MTG in Mähne und Schweif. Für die gesundheitlichen Probleme, die wir hatten, sehen Mähne und Schweif aber schon wieder ziemlich gut aus, ich hoffe, dass es so bleibt!
Razun ist bestellt und die Ekzemdecken liegen schon bereit, wir sind gerüstet! ;)
Futter bekommt Angie 2 liter gequetschten HAfer mit Schwarzkümmelpellets, Leinsamenpellets und Mineralfutter, Stroh zur freien Verfügung, Heu ca. 12 kg am Tag, regelmäßig Rüben, Runkeln und Möhren. Ich bin noch am überlegen, eine Eigenblutbehandlung machen zu lassen. WErd mal mit meinem TA reden... oder eine Desensibilisierung?! Mal sehen!

VIele Grüße und einen ruhigen März
Franzi
« Last Edit: März 17, 2007, 10:24:18 am by Skyfly »

Franziska

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März 2007
« Reply #4 on: April 12, 2007, 06:40:52 pm »
etwas verspätet, jetzt aber unser März:

Beschreibung des Gesundheitszustandes:

Die Flugviecher waren bei uns schon richtig aktiv, so dass ich seit Mitte März Razun schmiere.
Ohne Razun wird Angie schnell unruhig. DIe Haut schuppte sich heftig an Mähne und Schweif und auch jetzt noch, es ist aber nicht juckig! Ach ja, sie ist übrigens im heftigsten Fellwechsel. Die BLutuntersuchung hat einen Eiweißmangel ergeben (dadrauf schiebe ich das verzögerte Haarwachstum und einige Risse im Huf), so dass ich jetzt Nurti Star von St.Hippolyt füttere, wegen Zink und Selen kriege ich noch was vom TA.

Art der Behandlung:

Razun schmiere ich einmal am Tag und ich bin soweit zufrieden, muss diese Woche noch neu bestellen  ;D. Am Bauch hatte wir weiter vorne in der Nähe von der Gurtlage ein paar Haarverluste. Aber nichts weiter. Am Nabel ist es Abends immer wieder geschwollen, dass ist aber auch unsere Problemstelle.
Innerlich kriegt sie etwas Sulfur D30, dazu Schwarzkümmel, etwas Öl.

Grüße
Franzi

« Last Edit: April 12, 2007, 06:42:35 pm by Franziska »

Franziska

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April 2007
« Reply #5 on: Mai 16, 2007, 04:23:17 pm »
hallo,

es tut mir echt leid, dass ich so spät bin und auch die aktuellen fotos fehlen, hole ich aber nach, versprochen! Hat auch alles seine Gründe: ich bin mit der SB uneins und suche nun nach einer anderen Unterkunft fürs Pferd...

Beschreibung des Gesundheitszustandes:

Angie geht es...naja. Wir haben eine neue Mischung Razun bestellt, weil die vorherige nicht mehr anschlug. Dies äußerte sich darin, dass mein liebes Pferd sich vor allem den Bauch gejuckt hat, bis es blutig war, trotz Decke.Wahrscheinlich sind da aber auch Faktoren wie eine radikale Futterumstellung auf Grund einer völlig verblödeten SB und eine lokale Umstellung dran Schuld. Es hatte sich Ende April schon abgezeichnet, dass die letzte Razun-Mischung nicht ganz unser Ding war, verschlimmerte sich aber heftig nach der Umstellung. Aktuelle steht sie mit der neuen Mischung ohne Decke mit ein paar Haarverlusten am Schweif und am Bauch, aber insgesamt ruhiger. Sie hat aber immer noch Stellen am Bauchnabel und am Schweif, die geschubbelt werden, der Mähnenkamm ist leicht rillig im unteres Drittel. Eine Ekzemdecke hat sie zerlegt und auch zwei ganz tolle fliegenmasken *heul*. da muss mein schatz wieder fleißig nähen  ;D

Art der Behandlung:

Ich schmiere jeden Tag Razun an Mähne, Schweif- ganz akribisch-, Bauchnaht, Euter, an den Oberschenkelinnenseiten, an der Brust und an der Halsunterseite, zwischen den Ganaschen, an den Ohren und auf der Stirn *uff*. Ich müßte mal waschen, habe dazu aber wenig zeit und möglichkeiten  >:( kommt aber die nächsten tage. Kraftfutter lehnt sie momentan kategorisch ab, so kriege ich weder Öl noch Sulfur oder Calcium rein. Calcium muss aber manchmal sein, da wird sie gezwungen *man zwinge mal 500 kg Pferd ;D * .

viele Grüße
Franziska

Franziska

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Mai und Juni 2007
« Reply #6 on: Juli 02, 2007, 02:01:41 pm »
Hallo,

wir melden uns auch aus der Versenkung. Nur kurz: ich halte meine Pferde (!) jetzt in Eigenregie. Zu erst kommt es mich um einiges günstiger und ich kann wirklich machen, was ich will (z.b. nachts den Koppelgang einschränken und Heu zufüttern, die Koppeln abäppeln,...)

Beschreibung des Gesundheitszustands:

Zusammengefasst: Nicht so gut! Auch die zweite Mischung Razun hatte nicht den Erfolg: nach kurzer Zeit war alles wieder geschwollen, juckig und schlußendlich klobürstig. Mähne ist im Vergleich zum letzten Jahr weniger betroffen, dafür ist der Bauch ganz schlimm, Schweif geht gerade noch, aber auch Gesicht und Ohren sind schlimm; neu ist das Vermehrte Jucken im Genick und eine Stelle an der Flanke wo dieser große Fellwirbel anfängt.
 Komisch ist eben, dass die Razun-Mischungen kurz anschlagen, dann aber nicht mehr oder nur bedingt helfen. Vom Futterzustand ist sie wieder zu rund, da muss ich aufpassen.

Art der Behandlung:

Razun - von der Mai-Mischung hab ich nur noch wenig, ich schmiere also viel zu viel... - eine neue Mischung ist in Arbeit und Fr. SChütte meinte, dass es Pferde gibt, die immer wieder neue Mischungen brauchen, damit sie helfen ... gehören wir dazu?
Ansonsten nehme ich noch Melkfett für besonderes rissige Haut, auch mal im Wechsel mit Razun, dann für die offenen Stellen Zinksalbe. Oben drauf kommt dann die Ekzemer-Decke und eine Fliegenmaske mit Ohren - wenn es nicht regnet. Zum Einsprühen habe ich Apfelessig mit Wasser verdünnt. Futter ist nach wie vor schwierig: sie ist sehr wählerisch und puhlt die leckeren Sachen raus, bzw. frisst eben alles nicht. Die Calcium-Tabletten findet sie grausig. Schwarzkümmel musste ich auch absetzten. Jetzt werde ich Hesta Mix light versuchen, vielleicht bringts was und ich kann meine Kräuter und pülverchen wieder untermischen, desweiteren ist eine Zink-Selen-Kur vorgesehen. Mal sehen, was wir schaffen!

So, dann erschreckt nicht bei den Fotos...

drückt uns die daumen,
Angie und Franziska

Franziska

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Mai und Juni 2007
« Reply #7 on: Juli 02, 2007, 02:04:29 pm »
und noch ein paar fotos
« Last Edit: Juli 04, 2007, 07:43:21 am by Skyfly »

Franziska

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Juli 2007
« Reply #8 on: August 04, 2007, 09:50:08 am »
hallo ihr lieben,

wieder ist ein monat um und es gibt viel neues zu berichten.

Beschreibung des Gesundheitszustandes:

Angie ging es anfang juli se-technisch nicht gut. ich war kurz davor, sie mit cortison behandeln zu lassen, weil nichts mehr ging. sie scheuerte sich nur noch trotz decke und maske, immer mehr stellen kamen hinzu (z.b. an den kastanien, an den sprunggelenken...), in den morgen-und abendstunden rannte sie ruhelos auf und ab um dem viehzeug zu entkommen. die haut juckte trotz der decke und fliegenmaske, es sah noch um einiges schlimmer aus als die letzten fotos dokumentieren und sie wollte sich nicht mehr einschmieren lassen.
aktuell geht es ihr gut, zumindest um einiges besser, weil ich ein mittel gefunden habe, dass den juckreiz vorübergehnd stillt und der haut hilft.

Art der Behandlung:

razun ist abgesetzt, weil es bei uns einfach nicht mehr geholfen hat. anstatt dessen kann ich nun finisa var.II testen und bin bis heute sehr zufrieden. mein pferd findet das einschmieren toll, da hält sie ganz ruhig und zeigt mir die schlimmen juckigen stellen. die haut fühlt sich dadurch weich und gepflegt an. über längere sicht soll finisa die haut sogar soweit stabilisieren, dass sie widerstandfähiger gegenüber den insektengiften wird und sich allgemein eine verbesserung des ekzems einstellt bis hin zur "heilung". deutlich bei uns ist, dass die haut aufhört zu jucken, dass sich keine krusten mehr bilden und die heilung  offener stellen innerhalb kürzester zeit passiert (den größtem erfolg verzeichnen wir am schweif: von hart geschwollen und juckig mit offenen stellen zu nur noch ganz leicht geschwollen mit je nach tagesform leichtem bis gar keinem juckreiz!). dazu ist es wichtig, dass die creme auf die haut aufgetragen wird, weshalb ich mähne und schopf ratzekurz geschnitten habe (steht ihr auch ;) ). den schweif habe ich nur etwas gelichtet, vllt. muss ich da aber auch nochmal ran... angie trägt 24 h am tag eine ekzemerdecke und eine kopfmaske ohne ohren (die mit ohren zerlegt sie innerhlab kürzester zeit). Momentan mache ich auf grund des zink- und selenmangels eine kur, dann entsäuere ich sie auf anraten meines tierheilpraktikers und es gibt calcium dazu (beides mache ich übrigens auch bei meinem nicht-ekzemer).

so, dann gibts noch die fotos...

viel erfolg
franziska
« Last Edit: August 04, 2007, 10:07:31 am by Franziska »

Franziska

  • Guest
Juli 2007
« Reply #9 on: August 04, 2007, 09:51:49 am »
so, und noch der rest an fotos...
« Last Edit: August 04, 2007, 10:03:31 am by Franziska »

Franziska

  • Guest
August 2007
« Reply #10 on: September 10, 2007, 08:51:22 am »
Hallo,

wieder ist ein Monat um, hier unser Bericht:

Beschreibung des Gesundheitszustands:

es wird besser. zwar darf Angie nicht ohne Decke stehen, aber es hält sich alles in Grenzen. Ohne Schutz werden alle Stellen gescheuert, im Gesicht wird es besser, auch die Ohren sind nur kahl und kaum noch blutig. Schweifrübe ist etwas geschwollen, aber wenig juckig, Mähnenkamm juckt schon deutlicher. Am Bauch heilt alles gut ab, keine Schorfstellen. Allerdings ist der Juckreiz am Bauch mit am schlimmsten. An der Brust ist alles okay. Neu sind die Stellen an den Beinen: Angie scheuert alle vier Beine: Röhrbein, Krone, Ballen. Teilweise sind die Stellen aufgeschubbert. Ansonsten muss ich jetzt schon anfangen, entsprechend was zuzufüttern, ich will nicht wieder einen Hungerhaken wie letztes Jahr. Und Fellwechsel- was ist das? Mein Hafi sieht aus wie ein Bär, Angie steht aber noch voll im Sommerfell.

Art der Behandlung:

Finisa, auch verflüssigt. Ich versuche, weniger und gezielter zu schmieren  ;)
DAnn werden wir demnächst eine klassische Homöopathie beginnen, ich bin gespannt.

Fotos folgen,

viele grüße
Franziska


Franziska

  • Guest
September, Oktober, November 2007
« Reply #11 on: Dezember 03, 2007, 12:29:49 pm »
Hallo ihr Lieben,

gerafft nun noch unsere ausklingende Saison 2007:

Beschreibung des Gesundheitszustandens:

Durch die Behandlung ging es Angie in diesen drei Monaten immer besser. Anfang November konnte ich sogar die Ekzemdecken ganz weglassen. Momentan scheuert Angie noch die Schweifrübe, aber nicht mehr exessiv.

Art der Behandlung:

Ich schmierte im September und Oktober die betroffenen Stellen, also fast mein ganzes Pferd ;), mit Finisa Var. II ein. Je besser ich den Juckreiz in Griff bekam, desto weniger scheuerte Angie vor allem ihre Beine und der leichte Einschuss im Hinterbein ging schnell zurück. Zur besseren BEhandlung hielt und halte ich die Mähne und die Schweifhaare direkt auf der Schweifrübe kurz. Seit September behandle ich Angie mit dem homöopathischen Mittel Phosphorus. Intensiviert habe ich auch Angies zusätzliche Bewegung. Ab dem September habe ich begonnen, Quetschhafer zuzufüttern, aber Mitte Oktober gestoppt, weil sie zu rund und zu heftig wurde. Das schien auch Auswirkung aufs Ekzem zu haben und es verbesserte sich weiter. Aktuelle bekommen meine beiden PFerde zusammen etwa 30 kg Heu am Tag, diese Ration wird aber etwas gekürzt, vor allem wegen Angies Freundin. Ab und an gibts noch eine Runkel und angerührte Weizenkleie mit Schwarzkümmelpellets.

« Last Edit: Januar 02, 2008, 04:12:04 pm by Skyfly »

Skyfly

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Rückblick 2007
« Reply #12 on: Januar 02, 2008, 04:11:15 pm »
Des weiteren möchte ich auf Bitten von Bob noch Folgendes VEröffentlichen, quasi ein Abschlussbericht zur Verwendung von Finisa:

eine kurze Zusammenfassung:
nach den verschiedensten Behandlungsversuchen des SE´s bei meinem PFerd mit meistens ätherischen Ölen lief jede Behandlung darauf hinaus, dass ich immer mehr von den jeweiligen Lotionen und Ölen brauchte, der Erfolg aber immer nur kurzfristig anhielt und sich das Ekzem immer weiter verschlechterte. In dieser Saison war es so schlimm wie noch nie. Erst Ende Juli begann ich mit der BEhandlung mit Finisa und mein sonst vor mir und den Mittelchen in meinen Händen flüchtendes Pferd kam freiwillig und lies sich sogar die extremen Stellen im Gesicht und an den Ohren einschmieren. Anfangs konnte ich die Haut zweimal täglich behandeln und die Creme war in kürzester Zeit eingezogen. Ab Mitte September stellte sich eine gewisse Sättigung ein und ich konnte größere Intervalle beim Eincremen lassen (einmal täglich).Zunächst möchte ich die juckreizstillende Wirkung loben: ist mein PFerd vor der Behandlung unruhig auf und ab gewandert, so war sie nach der Behandlung ruhig und entspannt. Des Weiteren waren offene Stellen nach einmaliger Behandlung sofort geschmeidiger, nach 24 h war die Haut meist schon verschlossen, sehr weich und gepflegt (selbst tiefere, entzündete Wunden heilten extrem schnell ab).
Ich finde die Konsistenz und den Geruch von Finisa sehr angenehm, wenn auch an einigen Stellen recht schwierig aufzutragen, weshalb ich Mähne und Schweifhaare (direkt an der Schweifrübe) gekürzt habe. Erheblich vereinfach lässt sich die Anwendung an dicht behaarten Stellen mit einer Mischung aus 2/3 Olivenöl und 1/3 Finisa, erhitzt und dann in Einwegspritzen abgefüllt. Diese Mischung trage ich regelmäßig am Mähnenkamm und im Ohrenbereich auf, durch die flüssigere Konsistenz lässt sich Finisa damit an unzugänglichen Stellen sehr gut auftragen. Eine komplette Behandlung in akuten Zeiten dauerte  5 bis 8 min, je nach Mitarbeit meines Pferdes.   
Momentan sieht Angie gut aus: die Stellen im Gesicht sind völlig abgeheilt und so gut wie weg (lediglich ab und an sind die Stellen etwas trocken, so dass ich diese wieder mit Finisa behandle - ca. 2x pro Woche), die Ohren sind völlig okay, am Bauch hat sie nur noch ab und an Schwellungen, die auf Insektenstiche hinweisen und die ich noch regelmäßig behandle sowei die Schweifrübe, die ab und an noch gescheuert wird und die jeden 2. Tag mit Finisa behandelt wird.
In akuten Zeiten hatte ich einen relativ hohen Verbrauch an Finisa. Jetzt außerhalb der Saison werde ich die Creme weiter anwenden, um einen schlimmen Ausbruch im nächsten Jahr zu vermeiden. Auch in der nächsten Saison werde ich Finisa weiter verwenden und hoffe auf eine  weitere Verbesserung des Gesundheitszustandes.

Mit den besten Grüßen
Franziska